Forschungssupervision

Was ist das ?

Die Schnittstelle von Forschungsfrage und persönlichen Lebensfragen erweist sich bei WissenschaftlerInnen als besonders anfällig für eine Schaffenskrise. Forschungssupervision begreift sich als ein Angebot, das sich genau in diese Schnittstelle zwischen Forschung und Leben hinein begibt. Sie möchte aus der Schnittstelle (da wird etwas abgeschnitten) eine Nahtstelle machen (das bezeichnet den Ort, an dem zwei Dinge zusammengebracht werden).
Supervision und Coaching für WissenschaftlerInnen dient
  • dem Erwerb von Schlüsselqualifikationen und Kernkompetenzen
  • der Entwicklung von Strategien zum konstruktiven Umgang mit Konflikten
  • der Optimierung von Zeit- und Selbstmanagement.
Dabei kann es um vielerlei Themen gehen. Zum Beispiel um die Überwindung lähmender organisatorischer Hürden. Konflikte im Verhältnis zu Doktorvater oder -mutter, um Selbstzweifel, um Überforderung bei der Strukturierung des Arbeitsalltags, um unterschiedliche Auffassungen zu wissenschaftlichem Arbeiten innerhalb eines Lehrstuhls, um Gegenübertragungen auf den Forschungsgegenstand etc. .
Forschungssupervision versucht gar nicht erst, die Involviertheit der ForscherInnen ängstlich zu meiden oder methodisch zu leugnen. Vielmehr geht es darum, das schöpferische Potential aus dieser Gesamtbeziehung freizusetzen. Ein solches Konzept von Forschungssupervision tritt dem Übergewicht an Reglementierung, Normierung, Bewertung und methodischer Rechtfertigung im universitären Wissenschaftsbetrieb durch eine Konzeption des Schöpferischen im Forschungsprozess entgegen. Es zielt auf eine Stärkung des Eigenwillens der forschenden Personen.

Tagessatz 950,00 Euro

Angebot:

Seminare

Wissenschaftscoaching und Forschungssupervision

Veröffentlichungen